Senioren-PC - Fit für die Zukunft
Die Computer-Industrie hat bislang leider nur teilweise erkannt, dass Senioren besondere Anforderungen an die Technik stellen. Da mag der erste PC vielleicht noch ein ausrangiertes Modell aus dem Homeoffice des eigenen Sohnes sein - doch über 80 Prozent der Senioren kaufen sich ihre PC-Technik mittlerweile lieber selbst.
Senioren setzen ihre Medienkompetenz lieber für das Schreiben von Texten ein,
surfen im Netz oder halten per E-Mail Kontakt zu Freunden und Verwandten. Aufwändige Grafik, wie für Spiele oder 3D-Welten, steht nicht so hoch im Kurs. Das spart Speicherplatz und Geld.
Derartige Spezial-PCs kommen in der Regel nicht als günstige Aktionsware bei Elektromärkten oder Lebensmitteldiscountern in den Handel, sondern müssen über den Fachhandel bezogen werden. Die Geräte sind dann zwar teurer, aber dort gibt es fachkundige Beratung inklusive - und die ist notwendig, bevor man sich entscheidet, welches System am besten zu den eigenen Anforderungen passt.
Die eigene Computertechnik kann man sich im Baukastensystem zusammenstellen: Dabei sollte beispielsweise der Monitor zur besseren Sicht eher größer ausfallen. Nicht unpraktisch: Viele moderne Mäuse haben schon eine Taste für die Funktion "Bildschirmlupe" integriert. Die Tastatur sollte ebenfalls etwas mehr Komfort bieten - beispielsweise durch vereinfachte Bedientasten für Standardfunktionen wie E-Mail-Abrufen oder die Internetstartseite. Gute Informationen rund um Internet und PC finden sich auf der Homepage
www.50plus-ans-netz.de, einem Aktionsprogramm, das von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V. und dem Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit initiiert wurde.

