Loslassen vom Alltagsstress
Atmen
Setzen oder legen Sie sich bequem hin und schließen Sie die Augen. Atmen Sie so tief wie möglich ein und ganz langsam wieder aus. Wiederholen Sie diese Art der Atmung so oft, bis sich ein wohliges Gefühl der Entspannung über den ganzen Körper verbreitet.
Hören
Gönnen Sie sich eine musikalische Auszeit, wenn Sie nach Hause kommen. Legen Sie sich bequem hin und lauschen Sie mit geschlossenen Augen einer Musik, die bei Ihnen positive Gefühle weckt. Übrigens: Das bewusste Hören funktioniert auch in der freien Natur. Legen Sie sich auf eine Wiese im Park oder in den Garten und lauschen Sie der natürlichen Geräuschkulisse.
Kommunizieren
Der Mensch braucht von Natur aus das soziale Miteinander. Konzentrieren Sie sich deshalb nicht nur auf Beruf und Karriere, sondern pflegen Sie aktiv und regelmäßig den Kontakt mit Freunden und Bekannten. Schon ein kurzes Gespräch bringt Sie auf andere Gedanken, und ein Abend in geselliger Runde neue, wertvolle Kontakte.
Entscheiden
Menschen, die sehr gestresst sind, verwenden häufig den Konjunktiv: "ich würde so gern" oder "man müsste endlich mal". Streichen Sie solche Formulierungen aus Ihrem Wortschatz. Dinge vor sich herzuschieben, bedeutet Stress. Treffen Sie stattdessen Entscheidungen und setzen Sie diese in die Tat um.
Erhalten
Sehr wichtig im Kampf gegen den Stress ist die Gesunderhaltung des eigenen Körpers. Treiben Sie Sport in Maßen und achten Sie auf eine gesunde Ernährung. Das stärkt die Widerstandskraft. Ausdauersport bietet außerdem die Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen und vollkommen abzuschalten.
Ordnen
Unordnung wirkt der Entspannung entgegen und lässt den Stress oft nur noch größer werden. Versuchen Sie, in regelmäßigen, kurzen Abständen aufzuräumen, um möglichst kontinuierlich in einem geordneten Umfeld zu leben bzw. zu arbeiten.
Ruhen
Die wichtigste Erholungsphase für den Körper ist der Schlaf. Wer über einen längeren Zeitraum zu wenig schläft, kommt nicht zur Ruhe und wird anfälliger für Stress und die begleitenden Symptome. Schalten Sie am Wochenende den Wecker aus und überlassen Sie Ihrem Körper die Entscheidung, wann er ausgeruht ist.
Bekennen
Wer zahlreiche Termine unter einen Hut bringen muss, sollte sich gelegentlich das Recht heraus nehmen, "nein" zu sagen. Damit stoßen Sie niemanden vor den Kopf, sondern bekennen sich zu Ihrem Bedürfnis nach Erholung und Entspannung. Nur so lassen sich Verpflichtungen in einem gesunden Rahmen halten.
Entfliehen
Wenn kleine Tricks dem Stress nicht mehr entgegenwirken, ist eine längere Auszeit angeraten. Ein paar Tage können schon reichen, ein ausgedehnter Urlaub ist noch besser. Schalten Sie ab, lassen Sie sich treiben und gehen Sie Ihren persönlichen Interessen nach. Ganz besonders wichtig: Schlafen Sie sich über einen längeren Zeitraum richtig aus.

